Wallfahrtskirche U.L. Frau auf dem Schwandorfer Kreuzberg
Der Kreuzberg erhielt seinen Namen von den drei Kreuzen, die man im 17. Jahrhundert anstelle des Galgens aufstellte. Noch bevor der Spielberg, so der ältere Name, als Richtstätte genutzt wurde, stand hier eine Michaelskapelle, die 1556 abgebrochen wurden. Im Zuge der Rekatholisierung der Oberpfalz errichtete man 1679 an dieser Stelle eine Maria geweihte Wallfahrtskirche, die 1698 erweitert. Dieser Kirchenbau fiel jedoch 1945 alliierten Bomben zum Opfer. Die Gedenktafel ist in der nördlichen Schiffswand eingemauert. Die heutige Wallfahrtskirche U.L. Frau auf dem Kreuzberg ist ein einheitliches Kunstdenkmal aus den 1950iger Jahren. Im Zentrum steht das barocke Marienbild. Es handelt sich um die Kopie des vom Münchner Hofmaler kopierten Passauer Maria-Hilf-Bildes in der Pfarrkirche St. Peter in München. Gestiftet wurde es von Mathias Schmidt, Stadtpfarrer von Cham im Jahre 1679.