Schwandorf
Die Siedlung Schwandorf entstand bereits im 10. Jahrhundert an einer Furt über die Naab. Eine erste Erwähnung findet sich im Jahre 1006. 1296 erhielt Schwandorf eine städtische Verfassung, aber erst 1446 die vollen Stadtrechte. Von der mittelalterlichen Stadtbefestigung sind nur geringe Teile beispielsweise entlang der Stadtmauergasse oder in Gestalt des Blasturmes erhalten. Von den einst vier Stadttoren steht keines mehr. Schwandorf wurde noch in den letzten Kriegstagen fast vollständig durch aliierte Bomberkommandos zerstört.
Der Marktplatz zeigt sich heute noch in seiner spätmittelalterlichen Grundrißgestalt in langezogener Dreiecksform, die auf die Pfarrkirche St. Jakob zuläuft. An der Stelle des im 19. Jahrhunderts abgebrochenen Rathaus erinnert am unteren Marktplatz ein Glockenspiel, das zweimal täglich die Bayernhymne gibt. Es ist zugleich ein Denkmal für einen berühmten Sohn der Stadt: Dem Komponisten der Bayernhymne Max Kunz. Sein Geburtshaus ist der Blasturm.
Der ehemalige Pfleghof wird zur Zeit saniert und soll in Zukunft der Öffentlichkeit u.a. als Bibliothek zur Verfügung stehen. Die ältesten, noch erhaltenen Gebäude in Schwandorf sind die Hufschmiede und das Färberhaus in der Breite Strasse. Schräg gegenüber ist das Heimatmuseum, ebenfalls in einem historischen Gebäude, beheimatet.
[…] Ein kleines Städtchen in der Nähe von Nürnberg ist Lauf an der Pegnitz. Den Besuch bei meiner Cousine habe ich natürlich für Fotos genutzt. Leider hatte ich keine Möglichkeit, den Wappensaal im Wenzelschloss zu sehen … […]
[…] Regensburg (130.000 inhabitants) and Nuernberg (500.000 inhabitants). You can find more pics about Schwandorf and the region at my photo blog, which is in the blogroll […]