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Schlösser und Herrenhäuser in Kümmersbruck

schloss-moos.jpgKümmersbruck vor den Toren Ambergs ist eine begehrte Wohngemeinde. Der Ortsteil Theuern wurde 1092, Kümmersbruck 1114 und Schloss Moos 1121 erstmals erwähnt.

Wasserschloss Moos zeigt sich als Barockschlößchen. Es besteht aus einem Wohngebäude in Rechteckform und dem spätmittelalterlichen Bering. Dieser besteht aus vier kleinen Halbrund-Türmen und einer Mauer mit vergleichsweise geringer Dicke. Der Bering legt sich nahe an das Wohngebäude an. Der umlaufende Wassergraben wurde Anfang des 20. Jahrhunderts trocken gelegt. Hier auf Schloss Moos nahm der spätere Kurfürst Maximilian die Übergabe der Stadt Amberg entgegen, nachdem Friedrich V. von der Pfalz die Schlacht am Weissen Berg (westlich von Prag) unterlegen war.

Schloss HaselmühlIm Ortsteil Haselmühl ist das ehemalige Hammergut zu erwähnen. 1387 ist als Besitzer Heimeran Alhardt verbrieft. In diesem Jahr tritt er der Hammerwerksvereinigung zwischen Amberg und Sulzbach bei. Rund 250 Jahre danach, erhält die damalige Besitzerfamilie Mendel die Landsassenfreiheit (1619) - ein deutlichen Zeichen für Reichtum. Beim Hammergut handelt es sich um einen dreigeschossigen Walmdachbau mit nordwestlich vorgestellten Rundturm. An der Westseite des Hauptgebäudes befindet sich eine Wappentafel des Erstbesitzers.

Schloss TheuernDas Hammerschloss in Theuern war der Stammsitz der Theuerner. Die großzügige Hammerschloss-Anlage ist als dreigeschossiger Mansardendachbau gestaltet. Das Hauptportal liegt im Osten, darüber das Allianzwappen Lochner-Bibra. Die Wirtschaftsgebäude im Westen umschließen den Innenhof vollständig. Nach der gründlichen Sanierung in den Jahren 1977 bis 1987 erfolgte die Nutzung als Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern.

Kümmersbruck - Ehemaliges LandsassengutIn der Kerngemeinde Kümmersbrück selbst steht das ehemalige Landsassengut der Kümmersbrücker (12. bis 14. Jahrhundert), die hier eine geschlossene Hofmark durchsetzen konnten. Der heutige Bau stammt aus dem 15. Jahrhundert. Es handelt sich um einen stattlichen Satteldachbau mit Rundbogenportal und Aufzugsgaube im Norden. Auf einer Fensterrahmung an der Westseite findet man die Jahreszahl 1607.

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