Die gotische Spitalkirche St. Maria in Nabburg wird wohl um die Wende des 14. Jahrhunderts erbaut worden sein. Mitte des 18. Jahrhunderts erfolgte eine Barockisierung. Aus der zeit stammt wohl die Ausmalung, die sich nur schemenhaft (bis auf das Deckenfresko) erhalten hat.
In den Kunstdenkmälern des Königreichs Bayern findet sich eine Situationsbeschreibung der profanierten Kirche um […]
Das Mausoleum der Grafen von Holstein, Nachkommen des Kurfürsten Karl Albrecht von Bayern, ist einmalig im ostbayerischen Raum. Die Kapelle wurde vom Königlichen Hofbaurat Julius Hofmann in einem byzantinisch wirkenden Stil ausgestattet. Das Bauwerk an sich ist neuromanisch (Bauzeit 1882-1884). In der Gruft sind die Särge der Adelsfamilie, ein Erdgrab und Gedenktafeln. Das Mausoleum ist […]
Be der katholischen Pfarrkirche St. Nikolaus im Nabburger Stadtteil Venedig handelt es sich um eine romanische, ehemals kreuzgewölbte, dreischiffige Hallenkirche aus der Mitte des 12. Jahrhunderts. Sie wurde wohl Anfang des 19. Jahrhunderts profaniert und 197o wieder eingeweiht. Die Apsis, die Türme, Gewölbe (mit Ausnahme der Empore) und den Freistützen der Seitenschiffe sind abgebrochen. Bei […]
Die Wallfahrtskirche St. Maria in Pertolzhofen ist ein Bau des späten 17. Jahrhunderts. Der Turm stammt noch vom Vorgängerbau, einer romanischen Chorturm-Kirche. Diese wurde im 12. Jahrhundert im Auftrag von Friedrich Ludwig von Pertolzhofen errichtet. Seit 1968 liegt das romanische Quaderwerk an der Aussenseite des Turmes frei, auch die erhöhte Einstiegsöffnung ist sichtbar. Im Turm […]
Ein befestigter Adelssitz lässt sich in Schwarzenfeld archivarisch im 14. Jahrhundert nachweisen. 1891 / 1892 wurde der damals bestehende Bau durch Maximilian Karl Theodor Graf von Holnstein im Stil der Neurenaissance umgebaut und um ein Rückgebäude erweitert. 1982 brannte das Schloß Schwarzenfeld ab. In den 1990igern wurde die Ruine entkernt, das Rückgebäude abgerissen und durch […]
St. Peter und Paul in Perschen ist eine der Urpfarreien im Naabtal. Eine erste Erwähnung findet sich 1122 in einer Schenkungsurkunde von Bischof Hartwich. Sie diente bis 1216 als gemeinsame Pfarrkirche für Nabburg und Pfreimd. Erst 1419 wurde der Pfarrsitz von Perschen in die Stadt Nabburg verlegt. Die Kirche ist eine dreischiffige, ursprünglich flachgedeckte Pfeilerbasilika […]
Der Kreuzberg erhielt seinen Namen von den drei Kreuzen, die man im 17. Jahrhundert anstelle des Galgens aufstellte. Noch bevor der Spielberg, so der ältere Name, als Richtstätte genutzt wurde, stand hier eine Michaelskapelle, die 1556 abgebrochen wurden. Im Zuge der Rekatholisierung der Oberpfalz errichtete man 1679 an dieser Stelle eine Maria geweihte Wallfahrtskirche, die […]
Das Felsenkeller-Labyrinth in Schwandorf hat sich in den vergangenen Jahren zu einem echten Publikumsmagneten entwickelt. Dass sich die in den Sandstein gehauenen Hohlräume auch prima für hippe Events eignen, bewies Karin Kern von Garuda Moden “Vogelwilde Mode” mit ihrer Modenschau zur Herbstmode 2007. Kostüme, Röcke, Schuhe der kommenden Saison ließen die Herzen der Frauenwelt höher […]
Weiden in der Oberpfalz wird erstmals 1241 erwähnt, 1298 in einem Dokument als Oppidum (Stadt) bezeichnet. Die Erhebung zum Markt, für die es keine schriftlichen Belege gibt, wird in das späte 12. Jahrhundert zu verlegen sein. Zwischen 1300 und 1360 durfte sich Weiden als Reichsstadt fühlen. 1777 kam Weiden schließlich an das Kurfürstentum Bayern. Im […]
Die Siedlung Schwandorf entstand bereits im 10. Jahrhundert an einer Furt über die Naab. Eine erste Erwähnung findet sich im Jahre 1006. 1296 erhielt Schwandorf eine städtische Verfassung, aber erst 1446 die vollen Stadtrechte. Von der mittelalterlichen Stadtbefestigung sind nur geringe Teile beispielsweise entlang der Stadtmauergasse oder in Gestalt des Blasturmes erhalten. Von den einst […]